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Benaudira Hörtraining


Das Ohr ist immer offen – aber hört das Gehirn auch richtig?


Mehr als man denkt, werden Probleme davon ausgelöst, wenn der Mensch nicht in der Lage ist, ausgewogen zu hören. Das betrifft sowohl Kinder als auch Erwachsene.
So können z.B. Konzentrationsstörungen, Schulprobleme oder eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) mit dem Hören zusammenhängen – und zwar nicht mit dem Ohr selbst, sondern mit der Art, wie unser Gehirn die gehörten Informationen verarbeitet. Auch wenn das Gehör medizinisch unauffällig ist, kann die auditive Wahrnehmung gestört sein.
Die Folgen reichen von Aufmerksamkeitsproblemen, Sprachauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten, Sprachverständnisproblemen bis hin zu Hyperakusis, Tinnitus oder Schwerhörigkeit.
Auch psychosoziale und emotionale Faktoren hängen in großem Maße davon ab, wie vollständig und mit wie viel Leichtigkeit unsere auditive Wahrnehmung funktioniert. Die Kommunikation und Interaktion mit Mitmenschen, aber auch die die kognitive und emotionale Verarbeitung der vielen uns umgebenden Reize ist auf eine möglichst gute Aufnahme und Aufbereitung von Sinnesreizen angewiesen.


Es ist nicht das Ohr, das hört – es ist das Gehirn.


Das Ohr versorgt das Gehirn mit Informationen aus der Außenwelt, aber erst dort entsteht ein sinnvoller Höreindruck. Ist diese Hörverarbeitung aus dem Gleichgewicht geraten, hören wir zu wenig, zu viel oder unausgewogen. Besonders bei Kindern zeigt sich das in Form von Konzentrationsproblemen, Aufmerksamkeitsdefizit, Schwierigkeiten beim Spracherwerb, oder bei Lese- und Rechtschreibproblemen.

Erwachsene erleben oft Erschöpfung, Reizbarkeit oder Überforderung in lauter Umgebung – etwa bei Gesprächen in Gruppen oder im Berufsalltag. Diese kann sich auch in Tinnitus, Geräuschüberempfindlichkeit (Hyperakusis) oder einer verminderten Wahrnehmungsfähigkeit zeigen.


Die BENAUDIRA Methode in 3 Minuten erklärt:



   









Folgende Hinweise können auf auditive Probleme schließen:


  • Probleme, in einer Menschengruppe einem Gespräch zu folgen
  • verminderte Wahrnehmung hoher Töne
  • Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen
  • Ohrgeräusche


  • Verwechslung ähnlich klingender Laute und Wörter
  • Verwechslung oder Verdrehung von Buchstaben
  • Probleme bei der Rechtschreibung
  • geringes Leseverständnis


  • geringe Stimmdynamik (in Bezug auf laut-leise / hoch-tief)
  • später Spracherwerb
  • Sprech- Unflüssigkeiten
  • mangelndes Melodiegefühl


  • Ablenkbarkeit
  • verkürzte Konzentrationsspann
  • Probleme mit der Aufmerksamkeit



Mögliche Ursachen für  Beeinträchtigungen der Hörverarbeitung:


  • häufige Mittelohrentzündungen oder -ergüsse in der Kindheit
  • organisch bedingte Hörstörungen
  • akustische Über- oder Unterstimulation
  • allgemeine Entwicklungsverzögerung
  • mangelndes verbal-auditives Angebot im Kindesalter
  • Erkrankungen und Störungen des Mittel- oder Innenohres                                                                                          
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